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Geschichte

Trotz der Niederlage bleibt Alesia für die Franzosen ein wichtiger Augenblick in ihrer Geschichte.

Im Allgemeinen neigt man eher dazu, Fehler schnell zu vergessen oder sie aus unserem Gedächtnis zu streichen. Doch auch heute noch kämpfen einige Regionen in Frankreich buchstäblich darum, zum “offiziellen Schlachtfeld von Alésia” erklärt zu werden! Weshalb eigentlich?

Alesia war der Ort, an dem die letzte Schlacht zwischen Kaiser Julius Cäsar und dem “Anführer der Arverner” stattfand. Die Schlacht war offensichtlich ungleich! Rom und seine Legionen auf der einen Seite, Vercingetorix, gallischer Anführer, auf der anderen. Doch in Gergovie fügte der zuletzt Genannte den Legionen Cäsars eine überraschende Niederlage zu. Aber Vercingetorix war noch dazu eine neue Gefahr für Rom: Er war gerade bei etwas erfolgreich, was noch kein gallischer Anführer vor ihm getan hat: Nach dem Sieg von Gergovie hatte er die vielen in Gallien lebenden keltischen Stämme vereinigt und sich in Bibracite zum “Anführer der Gallier” ernannt. Der Völkerstamm der Eduens, die Arverner, Carnuten und andere Bituriger, die seit vielen Jahren unter dem vergnüglichen Blick Roms gegeneinander kämpften, hatten schließlich verstanden, dass Einheit stark macht.

Eine Nation war geboren: Die gallischen Kelten hatte endlich einen Anführer gefunden! Bei den Franzosen bleibt Alesia unbewusst als die Geburt unserer Nation haften, der “erste Stein” in der Geschichte Frankreichs. Vercingetorix zog sich auf die Hügel von Alesia zurück. Aus strategischer Sicht war der Anführer der Gallier aufgrund des Ortes dem Untergang geweiht. Vercingetorix, Stratege, hatte einen Grund, sich an diesem besonderen Ort zurückzuziehen. Auf diesem Hügel mit seinen 80.000 Kriegern eingekreist, ging Vercingetorix als Gegenleistung für die seinen Männern erwiesene Gnade.zu Cäsar.

Aber Cäsar hielt sein Versprechen nicht, und der gallische Anführer wird nach Rom gebracht, um den “Triumph des Kaisers” symbolisch darzustellen, bevor er nach 6 Jahren Gefängnis erdrosselt wird. Aber für den großen Anführer der Arverner war es wichtig, die Kelten zu vereinigen, an einem vielleicht mythischen Ort ihrer Herkunft …

Alesia liegt “offiziell” in Alise-Sainte-Reine an der Cote d’Or. Napoleon III. machte dort Ausgrabungen. Obwohl genau, lassen die Schriften verschiedene Auslegungen dieser Schlacht zu. So bestreiten Alaise im Doubs, Salins-les-Bains im Jura oder auch Guillon im Yonne die offizielle Version zugunsten ihrer Gemeinde.

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